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SOS-Jugendwohnen Kärnten
SOS-Jugendwohnen Kärnten
In das SOS-Jugendhaus können Mädchen und Burschen aus den SOS-Kinderdorf-Familien und aus den Wohngruppen kurz vor oder nach Beendigung der Pflichtschulzeit übersiedeln. Neben dem SOS-Jugendhaus gibt es auch zwei sozialpädagogisch-therapeutische Jugendwohngemeinschaften. Auf Ansuchen der Jugendwohlfahrt werden auch Jugendliche, die nicht im SOS-Kinderdorf aufgewachsen sind, aufgenommen.

Nach der Pflichtschulzeit bleiben ca. 40 Prozent der Jugendlichen weiterhin in ihrer Familie im SOS-Kinderdorf. Die anderen übersiedeln in die SOS-Jugendwohn-gemeinschaften, die dem SOS-Kinderdorf angeschlossen sind. Diese stellen eine ”Brücke” zwischen dem Schutz und der Geborgenheit in den SOS-Kinderdorf-Familien und dem späteren Leben als selbständige Erwachsene dar. Die WGs setzen die von den SOS-Kinderdorf-Müttern geleistete Arbeit fort und helfen den jungen Menschen in der so wichtigen Phase ihrer Verselbstständigung. Um dem unterschiedlichen Reifegrad der Jugendlichen und ihren besonderen Bedürfnissen (z. T. auch therapeutischen Förderbedarf) gerecht zu werden, können Jugendliche aus dem SOS-Kinderdorf seit dem Herbst 2000 auch in die sozialpädagogisch-therapeutischen Wohngemeinschaften wechseln.

Für Jugendliche mit speziellem Förderbedarf gibt es das Angebot der sozialpädagogisch-therapeutischen Wohngemeinschaften für Burschen bzw. für Mädchen in Klagenfurt. In Klagenfurt finden junge Frauen und Burschen ein Umfeld, dass sie unterstützt ihren Talenten und Fähigkeiten besser nachzukommen, Defizite hinterfragen zu können und die Eigenständigkeit fördert.
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